Albert Massiczek
1916–2001

Brief von Prof. Dr. Ernst David Oppenheim vom 1. 7. 1940 zur Ver­mäh­lung von Albert Massiczek und Hildburg Berger

Prof. Dr. David Ernst Oppenheim

Wien, 4. Juli 1940.

Sehr geehrter Herr Dr [Massiczek]!

Oft haben wir im Lauf der letz­ten Monate an Sie ge­dacht und kaum je ohne erns­te Sorge.

Die hat sich nun gott­lob in hel­le Freu­de ge­wan­delt. Denn mit der Nach­richt von Ihrem Ein­tritt in den Stand der Ehe, die Sie uns so freund­lich über­sand­ten, bekun­den Sie aufs Klar­ste, daß Sie sich nicht nur jetzt voll­auf glück­lich füh­len, son­dern auch einer glück­lichen Zukunft mit star­ker Zu­ver­sicht ent­gegen­blicken.

Möge nun dieser, je länger je mehr, die schönste Be­wäh­rung folgen und so auch für uns der frohe Au­gen­blick kom­men, Sie per­sön­lich und so innig zu beglück­wünschen, wie es un­ser Herz ver­langt.

Mit der Bitte, uns beide Ihrer ver­ehr­ten Frau Ge­mah­lin bes­tens zu em­pfeh­len, ver­blei­ben wir in ste­ter Freund­schaft

Ihre
Prof. Dr. Ernst [Oppenheim] & Frau

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