Albert Massiczek
1916–2001

Brief von Dr. Amalie Oppenheim vom 3. 10. 1945

Wien, 3. X. 1945

Liebe Frau Burgl!

Es scheint mir sehr, sehr lan­ge, seit ich von Ih­nen nicht hör­te, und ich bin da­her in Sor­ge, ob mir al­les bei Ih­nen ge­sund & auch sonst in ge­wünsch­ter Ord­nung ist. Hof­fent­lich ha­ben Sie von Dr. Albert gute Be­rich­te oder ist er viel­leicht schon zu­hause? Ich wer­de mich freu­en, Sie bei­de dann bei mir zu se­hen & Er­inne­run­gen wach­le­ben zu las­sen, die wohl trau­rig sind, aber doch ge­wisser­ma­ßen auch trös­tend wir­ken.

Wie geht es Herrn Dr. Fichtenau & Dr. Zöllner?

Bitte um die Adresse des Dr. Z., da ich sei­ner Mut­ter schreiben wollte.

Mit besten Wünschen & Grüßen,

Ihre alte
Dr. Amalie Oppenheim

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