Albert Massiczek
1916–2001

Brief von Dr. Amalie Oppenheim vom 30. 1. 1946

Lieber Herr Dr.!

Wien, 30. I. 1946

Ich bedaue­re es sehr, daß Sie so vie­ler­lei un­an­ge­neh­me Ar­beit ha­ben, bes. die Krank­heit Ihrer Lie­ben, & ich hof­fe, daß wie­der bald alles in Ord­nung sein wird, ich mei­ne auch Ihre amt­li­che An­gele­gen­heit. Ich wür­de mich freu­en, wenn ich Ih­nen da­bei be­hilf­lich sein konn­te.

Um Ihnen aber Zeit & Mühe zu er­spa­ren, möch­te ich trach­ten, ei­nen Mann zum Ab­ho­len der bei­den Sachen, Tep­pich & Pelz zu Ihnen zu schic­ken. Ich bit­te Sie daher mir bald mit­zu­tei­len, ob im­mer je­mand zu­hau­se ist, der die Din­ge über­ge­ben kann. Na­tür­lich wer­de ich dem Mann ei­nen Brief zur Le­gi­ti­mie­rung mit­ge­ben.

Hat Dr. Heer sich noch nicht ge­mel­det?

Beste Wünsche & herz­liche Grüße Ihnen & den Ihren,
Ihre Dr. Amalie Oppenheim

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